Hümmerich - von damals bis heute

Ein Streifzug durch die Geschichte Hümmerichs

Menschen lebten hier schon in der jüngeren Steinzeit. Als Spuren fanden sich zwei Steinbeile aus der jüngeren Steinzeit, die in der Ortslage Hümmerich gefunden wurden und heute im Kreismuseum Neuwied gezeigt werden.

Dauerhaft sesshaft sind Menschen etwa seit 1000 Jahren auf dem Gebiet der Gemeinde.

Die erste –zweifelsfreie – urkundliche Erwähnung stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, unser Name wurde damals noch Hoenberg geschrieben.

Alte Fotoaufnahme von Hümmerich

Im Laufe der Zeit wurde dann daraus Homberg, Homrich, Hömrich, Humrich bis zur jetzigen Schreibweise: Hümmerich. Die Bedeutung kann man auf Hochdeutsch heute mit "am hohen Berg" bezeichnen.
Der höchste Punkt in Hümmerich liegt 379,60 m über Meereshöhe. Die Erhebung erreicht nur wenige Meter nördlich in der Gemarkung Krunkel sogar 390,70 m.

Das Dorf hat in der Vergangenheit einen rasanten Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen. Waren es 1970 gerade mal 300 Einwohner, so ist die die heutige Einwohnerzahl bei 800 angelangt. In den letzten 5 Jahren sind die Zahlen jedoch relativ konstant geblieben:

31.12.2007

Hauptwohnsitz 786, Nebenwohnsitz 26

31.12.2011

Hauptwohnsitz 779, Nebenwohnsitz 28

31.12.2015

Hauptwohnsitz 773, Nebenwohnsitz 28

Die Ortsgemeinde setzt durch das ausgewiesene Baugebiet am Steinbruch, in dem noch voll erschlossene Bauplätze zum Verkauf durch die Gemeinde zur Verfügung stehen, Einheimischen einen Anreiz zum Bleiben zu geben.

Hümmerich gehört mit weiteren 13 Ortsgemeinden zur Verbandsgemeinde Rengsdorf und ist damit Teil der Naherholungsregion Rengsdorfer LAND. Aufgrund seiner sehr schönen Lage ist Hümmerich beliebtes Ausflugsziel.

Sich niederlassen in Hümmerich

Neben seiner Attraktivität für Wanderfreunde (Hümmerich liegt in der Nähe von Rhein- und Westerwaldsteig) besticht Hümmerich mit einer ausgezeichneten Wohnlage.
Einwohner wie niedergelassene Firmen profitieren von der ausgezeichneten Verkehrsanbindung des Ortes direkt an die A3 über die Autobahnzufahrt Neuwied, ein großer Vorteil für Einwohner und niedergelassene Firmen.

Die Ortschronik als Buch

Die Ortschronik "Hümmerich - Vom Leben in einem Dorf des Vorderen Westerwalds" von Heinz Preißing, herausgegeben vom Verkehrs- und Verschönerungsverein Hümmerich e.V. beschreibt die Geschichte Hümmerichs von der Vorzeit bis heute.


Das Buch ist im Geiger-Verlag erschienen und zeigt auf dem Titelfoto die Dicke Eiche am Ortseingang von Hümmerich.

Das Wappen von Hümmerich

Das Ortswappen von Hümmerich zeigt im Dachreiter oben links den Aufbau am alten Feuerwehrhaus mit der Schulglocke. Rechts daneben das Mühlrad weist auf die beiden Hümmericher Mühlen hin und die Eiche im Mittelfeld bildet das Wahrzeichen des Ortes am Ortseingang ab.

Die Farben Rot und Gold sind dem Wiedischen Wappen entliehen.

Wandern rund um Hümmerich

Hümmerich empfiehlt sich dem Wanderer mit seiner Nähe zum Rhein- und Westerwaldsteig und vielen regionalen Wanderwegen als interessante Wanderdestination.

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Wohnen in Hümmerich

Hümmerich empfiehlt sich aufgrund seiner schönen Lage und günstigen Verkehrsanbindung an die A3 als Wohnort für Menschen, die sich nach Natur sehnen.

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